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Wien - Österreichs Wissenschaftsminister Johannes Hahn ist im
Rahmen seiner Asienreise in Peking mit dem chinesischen Bildungsminister Ji Zhou zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Zukunft der wissenschaftlichen Kooperation der beiden Länder.
Einer der Schwerpunkte der künftigen Arbeit wird dabei der Ausbau des Austauschs von Studierenden und Wissenschafterinnen und Wissenschaftern zwischen Österreich und China sein. Mit knapp 1.300 Studierenden liegt China bereits heute unter den Top 10 aller Länder
bei der Zahl der internationalen Studierenden in Österreich. Im Gegenzug nehmen etwa 250 heimische Studentinnen und Studenten an Mobilitätsprogrammen und Summer Schools in China teil.Chinesische Top Studierende nach ÖsterreichMit einem unter Anwesenheit von Minister Zhou und Minister Hahn unterzeichneten Kooperationsabkommen zwischen dem China Scholarship Council und dem österreichischen Wissenschaftsfonds FWF erhält der
Austausch von exzellenten chinesischen Studierenden einen zusätzliche Säule.
China finanziert dabei ab 2010 jährlich 30 chinesische Stipendiaten, die in exzellenten Forschungsgruppen in Österreich zum Einsatz kommen."Die Einbeziehung von Doktoratsstudierenden ist die logische Weiterentwicklung der Austauschtätigkeit zwischen China und Österreich. Diese jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter sind
der Motor der Forschung", erklärte Hahn.Bologna auf dem Weg zu weltweitem HochschulstandardWeitere Erleichterungen beim Austausch von Studierenden und der
Anerkennung erworbener akademischer Qualifikationen versprechen sich
die Minister vom europäischen Bolognaprozess.
Nach der Aufnahme der österreichischen Privatuniversitäten in die Liste der anerkannten Universitäten in China will Hahn nun als nächsten Schritt auch eine solche flächendeckende Anerkennung der Abschlüsse der heimischen Fachhochschulen erreichen, um weitere
erfolgreiche Projekte wie den gemeinsamen Bachelor Studiengang der
IMC Faschhochschule Krems in Qingdao im Bereich Tourismus umzusetzen.
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